Archiv der Kategorie: Wissensdatenbank

Das ist die Oberkategorie, um die Systemkategorien der Wissensdatenbank ordnen zu können.

BIOS Kompendium Hilfsprogramme

Diese Programme wurden vom Autor des BIOS Kompendiums (lokaler Mirror), Hans-Peter Schulz zusammengetragen, damit man die Möglichkeit hat, alles an einer Stelle zu bekommen. Davon ungeachtet sollte man aber nicht versäumen die Homepages der eigentlichen Anbieter zu besuchen um eventuell eine neuere Version oder den notwendigen Support zu erhalten.

Achtung: Sehr wichtig!

Beachten Sie bitte unbedingt folgende Hinweise:Die Programme dieser Seite verwenden Sie auf eigene Gefahr und für eventuelle Schäden sind Sie selbst verantwortlich.

Die angebotenen Programme laufen teilweise nur unter DOS und auch nicht auf allen Betriebssystemen.

Sie dürfen diese Programme nur verwenden wenn Sie dazu autorisiert sind. Nach &AumlMndern des Masterpassworts muss das BIOS neu geflasht werden.

 

bios320.zip Ein Entschlüsselungsprogramm (A.M.I. und Award
biosid.zip Auch zum Auslesen des Identifikationsstrings (von Alle Metzlar
biospatcher.zip Bios-Patcher ist in der Lage, Fehler im Bios zu finden und zu patchen. Ebenfalls erm&oum;glicht das Tool das Freischalten bisher versteckter Bios-Optionen. Bios-Patcher ist für folgende Bios-Typen geeignet:

  • Mbit (128kB), 2Mbit (256kB), 4Mbit (512kB)
  • Award 4.5x, Award(Phoenix) 6.xx
  • Pentium – Socket5, Socket7, SuperSocket7; Pentium II/III – Socket8, Slot1, Socket370 (PPGA/FC-PGA/FC-PGA2), AMD K7 – Slot-A, SocketA; Pentium 4 (Socket423/Socket478 )
  • „Asus Standard“ of packing BIOS modules (in CUSL/TUSL etc)
bios.zip Hiermit k&oum;nnen Sie den Identifikationsstring auslesen (von Matthias Bockelkamp).
bwizard.zip Zum Auslesen der ID und anderer Daten (für alle BIOS, keine Installation nötig
cmos_ASUS.zip Ein CMOS Löschprogramm von ASUS.
cmosliste.zip Hier können Sie sich Ralf Brown’s schon legendäre Interrupt Liste herunterladen.
cmospwd-5.0.zip Für Dos, Win 98, Win ME, Win 2000, Win XP, Win 2003, Linux, Sonstiges
CmosPwd kann vergessene und verloren geglaubte BIOS-Passwörter auslesen. Beachten Sie unbedingt die beiliegende readme-Datei zur Anwendung des Programms.Unter anderem werden folgende BIOS unterstützt:

  • ACER/IBM BIOS
  • AMI BIOS
  • AMI WinBIOS 2.5
  • Award 4.5x/4.6x/6.0
  • Compaq (1992)
  • Compaq (Neue Version)
  • IBM (PS/2, Activa, Thinkpad)
  • Packard Bell
  • Phoenix 1.00.09.AC0 (1994), a486 1.03, 1.04, 1.10 A03, 4.05 rev 1.02.943, 4.06 rev 1.13.1107
  • Phoenix 4 release 6 (User)
  • Gateway Solo – Phoenix 4.0 release 6
  • Toshiba
  • Zenith AMI
cmosreader.zip Der C-MOS-Reader ist geeignet, ihre
C-MOS-Einstellungen zu speichern und ggf. zurückzuschreiben.
CMOSzero.zip Zum Löschen des CMOS bei Intel Boards um bei Problemen ins BIOS zu kommen.
ctbios15.zip Zum Auslesen der Codiernummer des Boardherstellers, des Passworts sowie Ausgabe der DMI und ESCD-Informationen (von ct
dmicfg.zip Ein DMI-Configuration Utility.
epa_logo.zip Zum Verändern des Startlogos, mit Beispiel-Logos. Vorsicht!
killcmos.zip Dieses Programm löscht das Passwort (soll bei allen BIOS funktionieren).
Wenn Sie Antivirus-Software installiert haben, wird vielleicht fälschlicherweise ein Trojaner-Virus gemeldet.
modbin45b.zip Zum Verändern von Award BIOS Einstellungen und Passwörtern (bis Version 4.5).
modbin45c.zip neuere Version
modbin6_1.00.38.zip neuere Version
modbin6a.zip neuere Version

Alte Linuxversionen installieren

Da doch immer mal wieder jemand ein altes Linux aufsetzten muss oder will, sind hier kurz die nötigen Schritte zusammengefasst. Als Beispiel dient m68k und sparc32

  1. Als erstes ist wichtig, welche Hardware man installieren will. Auf der Seite www.debian.org/ports/ findee sich alle unterstützten Ports mit der Angabe, in welchen offiziellen Versionen die Plattform unterstützt wird und ein Link auf weitere Infos. Also „in progress“ heißt, dass es aktuelle inoffizielle Builds gibt. Die infos sind aber auch nicht immer up to date. Hppa wird als „discontinued“ aufgeführt, obwohl es aktuelle Installer gibt. Also im Zweifel auf den unten aufgeführten Seiten nach Installern suchen.
    • Sparc32 wird z.B. von Debian 2 bis 4 offiziell unterstützt, Sparc64 bis 8 und aktuell als (sehr guter) unofficial Port.
    • m68k war von 2 bis 3 offiziell drin, und ist aktuell (seit 9) auch ein unofficial Port („in progress“).
  2. Die Zuordnung der Versionsnummern zu den Release Namen findet man auf der Seite www.debian.org/releases/
  3. Es ist noch zu beachten, dass nicht jeder Debian Spiegel alle Versionen bzw. Installations CDs vorhält.Alle offiziellen CDs gibt z.B. auf
    cdimage.debian.org/mirror/cdimage/archive die inoffiziellen ab Debian 7, also z.B. aktuelle sparc64 und m68k auf cdimage.debian.org/cdimage/ports/

  4. Die letzte offizielle sparc32 CD findet man z.B. unter cdimage.debian.org/mir…hive/4.0_r9/sparc/iso-cd/. Die aktuelle inoffizielle m68k CD unter cdimage.debian.org/cdimage/ports/10.0/m68k/iso-cd
  5. Ein Mirror mit allen deb Paketen ist z.B. mirror.eu.oneandone.net/debian-archive/. Am besten ist es, erst die Installation nur mit der Software auf der Installations CD zu machen und danach den Mirror eintragen. Die im Installer eingetragenen Mirrors haben oft die alten Pakete nicht mehr.
  6. Im Nachgang kann man mit apt-get dist-upgrade die Liste der verfügbaren Pakte holen, das Paket tasksel installieren und dann starten. Das erledigt wie auch im Installer die Grundinstallation, je nach angegebener Aufgabe (Desktop, Server, SSH, Drucker etc).

Corvus Omninet

Generelles

Omninet von Corvus Systems war ein Local Area Network und ist in die Vor-Ethernet Zeit einzuordnen (Anfang der 1980’er). Grundidee war es, eine Festplatte (damals noch exorbitant teuer) mit mehreren Rechnern zu teilen. Also entwickelten sie für ihre Apple-II-Festplatte die Möglichkeit mit einer Art RS-422 auf Twisted Pair Kabeln mit mehreren Rechnern zu kommunizieren, wobei alle Rechner am selben Kabel angeschlossen wurden (Bus), anstatt zu jedem Rechner ein eigenes Kabel zu ziehen (Stern). Die Verwendung von Twisted Pair ermöglichte einen vergleichbar preiswerten Aufbau (im Gegensatz zu Koaxialkabeln oder „Thick Ethernet“).

Bei lange Kabelstrecken mussten Repeater eingesetzt werden, die es auch erlaubten Abzweigungen zu realisieren, so dass in der Verkabelung durchaus auch Sternstrukturen aufgebaut werden konnten. Trotzdem fungierte das gesamte Netzwerk immer noch als Bus, d.h. nur ein Teilnehmer konnte zu einer Zeit senden (aehnlich dem späteren Thin-Ethernet mit den Koaxialkabeln) dementsprechend mussten die Interfacekarten (bei Corvus Transporter genannt) collission detection beherrschen.

Es wurden Transporter-Karten für eine ganze Reihe von Systemen entwickelt. Neben Apple II auch Apple III, CP/M Systeme mit S100 BUS, TRS-80, IBM-PC, Mac. Die einzelnen physikalischen Netzwerkteilnehmer wurden durch eine Netzwerk-ID unterschieden, die auf der Adapterhardware durch DIP-Switches gesetzt wurden. die Netzwerk-ID bestand aus 6 Bits, also waren maximal 64 Teilnehmer pro Netzwerk möglich.

Für Backupzwecke entwickelte Corvus die Corvus Bank, mit der die Daten der Platte auf Video-Tapes gesichert werden konnten.

Die ersten Netze bestanden nur aus der Festplatte und den Rechnern, die sich diese Festplatte teilten. Die Festplatteneinheit war quasi der Hauptserver. Um die Festplattenkapazitaet zu erhoehen, konnten an die erste Platte weitere via Daisy Chain angeschlossen werden (hingen also selbst nicht direkt am Netz).

Als Festplatten preiswerter wurden und damit die Anzahl der Rechner, die über eine eigene Festplatte verfügten, wuchs, entwickelte Corvus die OmniShare Software, die es ermöglichte, einen Rechner mit Festplatte als Storage-Server fungieren zu lassen. Die Kunden brauchten also keine Corvus-Disks mehr zu kaufen, sondern konnten stattdessen z.B. auf einem IBM-XT mit Festplatte Omnishare installieren.

Niedergang

Nachdem Mitte der 80er Jahre immer mehr Hersteller sich hinter Ethernet stellten, dort ihre Ressourcen bündelten und die Ethernet-Hardware dementsprechend auch immer günstiger wurde, wurde es für Corvus Systems immer enger. 1987 musste Corvus Systems Konkurs anmelden.

Clones

Zumindestens ein Omninet-Clone ist mir vom Stöbern im Netz bekannt: Das Radio-Shack Network 4 für TRS-80 Rechner. Das ist de facto ein Omninet.

Zitat Frank Durda IV in comp.sys.tandy am 31. Mai 2001:
Corvus Omninet and Network 4 are the same beast. Tandy bought Omninet chipsets and made their own boards for the Model 4 and 1000HX/EX computers.

Allerdings hat Radio-Shack wohl Mist bei den Kabeln gebaut – Frank hat da noch eine nette Anekdote 😀 die der interessierte Bastler ernst nehmen sollte!
The underlying signaling in Omninet/Network 4 is differential, which means unshielded twisted pair works great (even using RJ11 plugs for interconnects work fine), but Tandy decided they would make more money by selling shielded wire and making you use those irritating wing-nut connectors. Tandys choice also meant that if you had one computer in the lab plugged into an outlet with a hot neutral, Tandys wiring scheme would promptly blow-out all of the machines on the network the moment you plugged that one computer in since they tried to share a shield ground via the shielded cable. This happened fairly often, and 30+ computers would simultaneously make Bing-Pop-Zing sounds as the tops blew off integrated circuits inside the case, followed by burning smells. Later, Tandy included an outlet tester with the installation kit and recommended its use

Dokumentation

Dokumentation ist im Netz recht verbreitet und als PDF zugänglich. Die dicksten Ansammlungen findet man natürlich bei bitsavers.trailing-edge.com.

Software

Zumindestens für Apple Systeme sieht es gut aus, was die SW-Verfuegbarkeit angeht, auf apple2online gibt es einiges zu holen (runter zu Corvus scrollen). Eher schlecht für IBM-PC Systeme – da hab‘ ich noch gar nichts richtiges gefunden, die zwei Karten, die ich diese Tage bekommen habe, hatten zwar je eine Diskette dabei, aber ich weiss noch nicht, ob es Vollständige Treiber sind oder nur Bootdisketten für ein spezielles Netzwerk. Vor allen Dingen die Omnishare Software für IBM PCs zu finden wäre heute Klasse, da man dann seine Oldies an einen PC mit Festplatte hängen könnte – daher auch mein initiales Interesse am Omninet.

von Klaus ter Fehn

Apple Macintosh Pro (2007) und Ubuntu

Einen Macintosh Pro von 2007, auch liebevoll „die Käsereibe“ genannt, ist schon für 150,- bis 200,- EUR gebraucht zu bekommen. Ein gut ausgestattetes System verfügt über 2 Xeon- Prozessoren (3 GHz) mit je 4 Kernen und 16 GB Arbeitsspeicher. Das ist auch nach heutigen Maßstäben ein ordentliches System. Es hapert nur am Betriebssystem- Apple unterstützt die Maschine nur bis maximal MacOS X 10.7. Das ist wiederum für viele Anwendungen zu alt.

Um die hervorragende Hardware mit ihrem Aluminiumgehäuse und dem stattlichen Gewicht von bald 18 kg nicht abschreiben zu müssen, hilft nur ein Wechsel des Betriebssystems. Auf meine Maschine ist Ubuntu 20.04 LTS gewandert. Hier eine Schnellanleitung:

  1. Schritt: Festplatte partitionieren
  2. Schritt: rEFind als Boot Loader installieren
  3. Schritt: Ubuntu downloaden und DVD brennen
  4. Schriit: Ubuntu installieren

Die Schritte im einzelnen:

1. Festplatte partitionieren

Auf meinem MacPro ist MacOS X 10.6.3 installiert in einer großen Partition unter HFS+ installiert. Die Partition lässt sich aber verkleinern, um Platz für Ubuntu zu schaffen.

  • Programme / Dienstprogramme / Festplattendienstprogramm starten
  • Die oberste Platte in der Liste markieren, ist bei mir eine 1 TB Hitachi SATA Disk
  • Mit dem „Plus“ Zeichen unterhalb der Partitionsliste eine neue Partition von 16 GB Größe anlegen. Die bekommt den Namen „swap“
  • Dateisystem ist MSDOS FAT
  • Genauso eine weitere Partition anlegen, auf die später Ubuntu installiert wird. Die Größe sollte mind. 30 GB betragen, bei mir sind es 500 GB. Als Name habe ich „root“ vergeben. Die Anlage dauert einem Moment.

2. Schritt: rEFind als Boot Loader installieren

rEFind ist ein Boot Manager, der anders als das Apple-eigene Boot Camp auch Linux-Partitionen sicher ansteuert. Die verwendete MacOS X Version 10.7 kennt noch keine System Integrity Protection (SIP), daher ist die Installation hier recht einfach.

  • Download der ZIP Version von rEFind von https://sourceforge.net/projects/refind/files/. Dort sind alle Versionen zu finden, gebraucht wird die neuste. Bei mir war das 0.11.1 und die Datei refind-bin-0.11.1.zip.
  • Die heruntergeladene ZIP File auspacken und das erhaltene Verzeichnis im Finder öffnen
  • Ein Terminal öffnen
  • aus dem Finder die Datei refind-install in das Terminal ziehen und drücken
  • Bei Nachfrage das Administrator-Passwort eingeben.

rEFind sollte sich bei jedem Boot mit den bootfähigen Partitionen melden. Wenn nicht, dann beim Booten die Command-Taste (die „Gabel“) gedrückt halten.

3. Schritt: Ubuntu downloaden und DVD brennen

Der MacintoshPro 2 ist zwar eine 64-Bit Maschine, hat aber ein 32-Bit UEFI Boot System. Damit kommen normale 64-Bit Linuxdistributionen nicht klar und 32-Bit Versionen laufen auch nicht. Abhilfe schafft eine Anpassung der UEFI Software einer 64-Bit Distribution. Matt Gadient hat eine ausführliche Anleitung, wie das zu machen ist. Außerdem bietet er einige vorbereitete Images auf seiner Webseite an.

  • Download von Lubuntu 20.04 LTS von Matt Gadients Webseite
  • Brennen einer DVD mit diesem Image. Ein Linux-Boot vom USB Stick geht beim Macintosh Pro 2 nicht!

4. Schritt: Ubuntu installieren

Die Installation läuft ganz normal ab. Vorsicht ist nur bei der Partitionierung und der Boot Loader-Installation geboten.

  • DVD einlegen und den Mac neu starten
  • rEFind sollte nun MacOS und die DVD anbieten (im Zweifen mit gedrückter Command-Taste neu starten)
  • Im GRUB Bootmenü mit F6 den Expertenmodus aktivieren
  • In der Zeile mit den Kernelparametern das „quiet“ und „splash“ löschen und durch nosplash ersetzen
  • Der Boot dauert, weil der Lader ersteinmal die DVD testet, um fehlerhafte Pakete zu erkennen
  • Nach ca. 5 min. sollte ein Lubuntu-Desktop erscheinen. Dort die Installation auf Festplatte wählen und die Fragen beantworten.
  • Beim Schritt Partitionierung die manuelle Partitionierung wählen. Die Platte hat 4 Partitionen:
    1. Eine kleine (200 MB) Partition mit dem EFI Boot Loader- Finger weg! Ohne diese bootet der Mac nicht mehr und braucht eine Neuinstallation!
    2. Die HFS+ Partition, bei mir noch etwa 460 GB groß- auch hier Finger weg!
    3. Die 16 GB kleine MSDOS Partition- diese muss als „swap“ neu formatiert werden
    4. Die 500 GB große „root“ Partition- diese wird als EXT4 neu formatiert und als „/“ eingebunden
  • Der Boot Loader muss an den Anfang der „/“ Partition, also die 500 GB Partition. Die andere Alternative wäre der MBR, nur der soll ja rEFind anfahren und das wiederum später Ubuntu.
  • Am Ende der Installation neu booten. Wenn die DVD nicht ausgeworfen wird, den Mac durch längeres Drücken des Power-Schalters ausschalten und beim Einschalten die „Öffnen“ Taste auf der Mac Tastatur (rechts oben) gedrückt halten. Die DVD entnehmen und neu starten.

Damit sollte beim Neustart nun immer rEFind kommen und Ubuntu als Betriebssystemalternative anbieten.

Quellen

  1. https://www.makeuseof.com/tag/install-linux-macbook-pro/
  2. https://linuxnewbieguide.org/how-to-install-linux-on-a-macintosh-computer/
  3. https://mattgadient.com/linux-dvd-images-and-how-to-for-32-bit-efi-macs-late-2006-models/
  4. https://linuxnewbieguide.org/how-to-install-linux-on-a-macintosh-computer/

Zerlegen eines 800K-Diskettenlaufwerks

Von unserem Mitglied flowerking.

Wenn man alte Diskettenlaufwerke in die Finger bekommt, dann sind diese oft schwergängig oder funktionieren gar nicht mehr. Die meisten Probleme kann man mit einer gründlichen Reinigung aus der Welt schaffen. Hier zeigen wir, wie man ein Apple 800K-Laufwerk zerlegt. Das Reinigen überlassen wir euch.

Bild 1 bis Bild 4 zeigen das komplette Diskettenlaufwerk aus verschiedenen Ansichten:

Aber jetzt auf zum Zerlegen.

Schritt 1: Alle Stecker von der Platine lösen. Insgesamt fünf Stecker.
Siehe Bild 3.

Schritt 2: Auf der Platine befindet sich ein Blech, dass die Motorspulen abdeckt. Vier Schrauben lösen, dann kann das Blech entfernt werden. Achtung: Unter dem Blech befindet sich eine transparente Kunststoffisolierung. Siehe oben Bild 4.

Schritt 3: Auf dem Motor befindet sich eine Blechscheibe, die mit einer winzigen Schraube gesichert ist. Die Blechscheibe wird durch
die relativ starken Magnete des Motors gehalten. Mit etwas Kraft kann die Scheibe entfernt werden, nachdem die kleinen Schraube gelöst ist. Siehe wieder oben Bild 4.

Schritt 4: Die Platine wird nun nur noch von zwei Schrauben gehalten. Nachdem die Schrauben gelöst sind, kann die Platine entfernt werden. Siehe auch hier oben Bild 4.

Bild 5
Bild 5 zeigt den Stand, nachdem die Schritte 1 – 4 ausgeführt wurden.

Schritt 5: Zwei Schrauben müssen gelöst werden, um die Halterung mit Auswurfmotor zu entfernen. Siehe oben Bild 1.

Bild 6
Bild 6 zeigt den ausgebauten Auswurfmotor

Schritt 6: Die Lichtschranke, die die Endposititon des Schreib/Lese-
Kopfes bestimmt, ist mit einer Schraube befestigt. Nach dem Entfernen dieser Schraube, kann auch die Lichtschranke entfernt werden. Siehe oben Bild 2.

Bild 7 zeigt die ausgebaute Lichtschranke.

Schritt 7: Der Diskettenschacht ist rechts und links mit zwei kleinen Federn beweglich befestigt. Die Federn werden nur unten ausgehängt, d.h. auf der Seite, wo zuvor die Platine war. So
bleiben die Federn am Diskettenschacht und können eigentlich
nicht verloren gehen. Durch leichtes Kippen kann dann der
Diskettenschacht entfernt werden. Siehe oben Bild 2 für die Position der Federn.

Bild 8 zeigt den losen Diskettenschacht.

Schritt 8: Der Schlitten unter dem Diskettenschacht ist mit kleinen Kunststoffscheiben befestigt. Diese Schreiben können mit einer kleinen Zange oder einer kräftigen Pinzette abgehoben werden.
Danach kann der Schlitten entfernt werden. Siehe Bild 8.

Schritt 9: Jetzt befinden sich nur noch zwei Halterungen auf jeder Seite des Laufwerksrahmens. Jede Halterung ist mit zwei Schrauben befestigt. Nachdem alle vier Schrauben gelöst sind, können beide Halterungen abgenommen werden. Siehe Bild 8.

Fertig. Der Zusammenbau nach dem Putzen und trocknen erfolgt einfach in umgekehrter Reihenfolge.

Bild 9 zeigt den Schlitten und die beiden Halterungen, die abgebaut wurden.

Bild 10 zeigt noch mal alle Einzelteile des Diskettenlaufwerks:

vectronicscollections.org – Eine Rezension

Von unserem Mitglied ThoralfAsmussen

Die Seite Vectronic’s Apple World (VAW) ist nicht der direkte Vorgänger der aktuellen Vectronic’s Collections Seite. Aber, wie man dem Namen der alten Seite entnehmen kann, geht es primär um Apple. Da es aber mittlerweile Collections sind, gibt es auch anderes zu sehen – insbesondere sind das bunte Plastikfiguren aus dem StarWars und Transformers Universum und, evtl. spannender, einige ausgewählte Konsolen.

Der Rest der Seite ist aber komplett den Apple Computern gewidmet.

Das Besondere ist, daß hier jemand mit sehr viel Aufwand sehr schöne Fotos von seinen Geräten angefertigt hat – und von natürlich den Plastikfiguren (Stromtroopers z.B. ).

Diese sind quasi perfekt ausgeleuchtet und auch schön präsentiert und i.a. vorher gesäubert. Und das Beste: sie stehen unter einer CC Lizenez, die es erlaubt diese Bilder für nichtkommerzielle Zwecke zu benutzen! Und: man darf sie auch vorher verändern. Muß aber die Herkunft dazuschreiben und weiteren das gleiche Recht einräumen.

Sollte also mal ein sehr schönes Bild von z.B. einer Atari 2600 oder einem Mac IIsi oder einem Apple IIc benötigt werden – man findet es da (sind u.a. ein 1A Bildschirmhintergrund).

Die alte VAW Seite war ab 2003 bis 2014 eine Seite von Apple Enthusiasten und ist als Archiv vorhanden – für alle Apple-II-Leute und Apple-Interessierten schön anzusehen. Dabei sind umfangreiche Infos zu jedem der Geräte aus der Sammlung und auch zu besonderem Zubehör. Und natürlich gibt es auch eine kleine Apple Historie 1 , 2 , 3 – schön zu lesen. Und auch lesens- und sehenswerte „Allgemeinplätze“ etwa zu Apple II und Apple I.

Der andere und eigentliche Apple Hauptteil ist eine Sammlung von Scans und Zeitschriftenausschnitten.

Es sind dies in allererster Linie offizielle Apple Werbeprospekte – also genau diese wunderschönen, vielfältigen, auf dickes präsentierbares hochweißes Papier gedruckten Farbseiten, die bestimmt jeder schonmal gesehen hat oder sogar selbst noch daliegen hat, sicher verwahrt in Klarsichtfolie.

Hier aber eben irgendwas um 500 verschiedene Druckwerke und auch nicht nur die einfachen 2seitigen Datasheets sondern auch die dickeren Prospekte, die der Fachhändler nur guten (oder potentiellen) Kunden mitgegeben hat (z.B. Mac Classic und LC).

Geordnet ist das Ganze chronologisch – ein bißchen nach Abschnitten, die sich an die Entwicklung der Apple-Geräte anlehnen.

Dabei geht es mit Apple II und den Logos los und führt über Lisa, Macintosh, größere Farb-Macintosh zu PowerPC Mac und schließlich G3, G4 etc. bis zu den moderneren Sachen à la Xserve, Mac Mini und AirPort oder iPhone.

Man findet Sachen zu Desktop Publishing, Laserdruckern, Video Workstations, Workgroup Servern, PowerPC Rechnern und SuperMicros. Aber auch z.B. Datasheets zu Monochrom Monitoren und irgenwelchen Lisas.

Eine echte Fundgrube für Leute, die sich bereits mit Apple Geschichte und Gerät auskennen.

Für alle anderen eine sehr schöne Seite, wo man durchaus auch ein bißchen was vom Apple-Spirit mitbekommt. Insbesondere wenn man sich die Annoncen-Texte so über die Zeit mal anschaut.

Und auch völlig unbekannte Apple Seiten kommen da zum Vorschein, etwa erfährt man, was man mit einem Server am Besten machen sollte – IGNORIEREN! – oder warum OpenStep im Juli 1997 ein sehr, sehr gutes ENTERPRISE-System ist, ebenso wie das mit den BMWs so ist und auch, wie man mit absoluter Macht umzugehen hat.

Optisch sind die Scans alle wirklich fabelhaft und trotz nicht allzugroßen Dateigrößen genau richtig, um sie „in schön“ anzusehen. Außerdem sind sie i.a. gut ausgerichtet und haben selten Lochungen, Flecken o.ä. – einfach ziemlich perfekt!

Ein Seite, die man gut parallel dazu geöffnet haben kann, ist http://www.apple-history.com, dort wird nämlich auch nach Zeitverlauf sortiert, so daß man die Daten der Modelle schön schnell nachschlagen kann.

Fazit: Sehr, sehr umfangreiche Sammlung sehr ordentlich reproduzierter Apple Brochüren, Datasheets und Prospekte. Spannend zu sehen, was es alles gab und wie es präsentiert wurde. Beginnend 1977 bis ungefähr 2015. Dazu einige wirklich gelungene Fotos von Geräten und Spielkonsolen. Qualität zählt!

(Nachrede) … man darf natürlich nicht alles so lesen, wie es dasteht, dann stimmt es nämlich manchmal tatsächlich nicht oder nur gerade mal eben so… 64 Bit Prozessor; aber wenn man das akzeptiert, sind die oft einfach nur SUPERSCHICK und PERFEKT in Gestaltung, Aufmachung, Bildauswahl, Text, Aussage und auch Wiedererkennungswert.

1000bit.it – Eine Rezension

Von unserem Mitglied ThoralfAsmussen

1000bit.it ist eine italienische Seite, die Anlaufpunkt vieler Sammler ist – man kann sich direkt und kostenfrei anmelden. Es geht in erster Linie darum, dass man seine eigenen Geräte präsentieren kann. Dabei werden automatisch die Daten aus der Datenbank mitbenutzt und Bilder für andere sichtbar über die Gerätesuche eingeblendet. Es gibt ca. 270 aktuelle Mitglieder.

Der größte Vorteil ist wohl, dass man damit die Berechtigung erwirbt, auch ganze Manuals und Anleitungen herunterzuladen.

Unangemeldete „Besucher“ können dies nicht, haben aber die Auswahl unter ca. 7500 Broschüren und Datasheets und etwas über 4000 Bildern. Außerdem gibt es auch sonst allerlei zu entdecken. Etwa eine ziemliche große Auswahl an Magazinen, die auch „for free“ zu laden sind.

Die größte Einschränkung gilt leider über alle Medien, insbesondere die gescannten PDF Sachen: Die Auflösung ist so gestaltet, daß man es eben noch halbwegs lesen kann – es ging also auch um eine Verkleinerung des Datenvolumens über alle Downloads. Dafür wird man nicht geblockt oder nach 20 geladenen PDFs aufgefordert einen Tag später wiederzukommen.

Kurz: Die Darstellungs Qualität ist eher so mäßig bis gerade-gut-genug, dafür macht das Stöbern und Durchklicken durch die riesige Sammlung Freude. Dies ist gleichzeitig eine Warnung! Man kann dort viel Zeit völlig unnütz vertun!

https://www.1000bit.it/ad/bro/brochures.asp

Das Spektrum umfaßt eigentlich alles was so in den Bereich „Homecomputer“ und „Microcomputer“ eingeordnet werden kann. Bei den Datasheets gibt es auch ein wenig größeres (SUN E10000 etwa). Dabei liegt der Hauptbereich auf kleinen Rechnern, und auch Apple ist sehr gut vertreten.

Sinclair, Commodore und Apple haben eigene Beiträge über ihre jeweilige Geschichte erhalten („History“ oben im Menü), und insbesondere gibt es eine sehr schöne Seite über die Personen, die wichtig für den Homecomputersektor waren, jeweils mit Bild. Freundliche Menschen auch mit Biographie.

Der andere große Bereich sind Werbungen – gesammelt aus allerlei Zeitschriften etc.

Wenn man mal schauen will, was man alles NICHT kennt, ist die Seite wirklich bestens geeignet. Da stört auch italienisch gar nicht sehr.

DAI, Sorcerer, NewBrain, Altair, EQUINOX, Poly88, SoC MK14, sowas wie der Ur-PC, SWTPC 6800, Sord M68 und Fuji Micro 16s oder ein Galaxy3 finden sich da. Schön geordnet nach Firmennamen und auch seltenste Modelle, die man wohl nie zu Gesicht bekommen wird und deren Werbung man beim Blättern in der BYTE auf archive.org nur zufällig mal finden würde.

Bei den Magazinen gibt es eine Unterabteilung, die versucht, bestimmte Artikel einzeln aufzulisten. Das funktioniert nicht so wirklich. Aber ein paar schöne Sachen findet man da auch – allerdings sind das eher Zufälle, eine gezielte Suche ist nicht möglich.

z.B. eine – die erste (?) – Mikrocomputer Kaufberatung von (zu) Weihnachten 1976.

Umso besser funktioniert dann die richtige Magazin Seite.

Es gibt quasi nur 2 hauptsächliche Sprachen – englisch und italienisch. Das meiste ist aber englisch.

Die Titelseiten gibt es als Vorschau und man kann erst dann entscheiden, ob man das meist große PDF wirklich laden will. :thumbup:

Allerdings ist keine Magazinausgabe wirklich komplett vollständig. Auch bei denen, wo es viele Hefte gibt, fehlt immer mal eines. Für Datensammler also eher ungeeignet. Zum Anschauen prima.

Wichtige Magazine sind RUN , das HP Journal , das Sinclair User Magazine , der QL User , Personal Computing (ab 1977) , die Personal Computer News (frühe 80er) , die Compute (etwas apfellastig) , die hierzulande unbekannte Creative Computing (1974!) und auch die BYTE, das Digital Technical Journal oder Dr. Dobbs Journal in seinem ersten Jahrgang.

Manches gibt es auch nur in Einzelausgaben, dann aber oft umso interessanter. Etwa hier auf Seite 22 der Bericht über die australische Microbee.

Der MITS Altair spielt auch immer wieder eine Rolle, sei es als 10 Jahre Jubiläums Artikel oder als erster Teil einer Bastelanleitung.

Man kann also Massen an Lesestoff finden – und das ungefähr über den Zeitraum von 1975 bis Mitte der 90er Jahre des 20ten Jahrhunderts.

Ach, und:

Man findet jede Menge interessante Kleinigkeiten, etwa einen Zettel, wo ein gewisser Wozniak aufschreibt, wie man sich das mit den Fließkommazahlen vorzustellen hat

https://www.1000bit.it/storia/images/apple/woz_fp.jpg

oder eine Apple 8Bit Historie, wo man heute ein Buch draus machen würde (unbedingt)

https://www.1000bit.it/storia/apple/history/storia_apple.asp

oder eine Bestellkarte im blanko-Format. Wer mag, kann die ja mal einschicken. Soll so ein ziemlich großes rundes Gebäude sein mit einem recht großen Park in der Mitte – und dabei erzählen die einem immer was von ‚Garage‘

https://www.1000bit.it/storia/…e/listini/apple_order.gif

desweiteren gibt es Fotos von italienischen und anderen Sammlertreffen.

Nicht allzuviele, aber nett anzuschauen. Und teils schon fast 20 Jahre alt.

https://www.1000bit.it/events/vcf2004/05010008.jpg – und mit dem richtigen Spirit

https://www.1000bit.it/events/vcf2004/05010024.jpg

https://www.1000bit.it/events/vcf2004/05010005.jpg

https://www.1000bit.it/events/vcf2004/05010007.jpg

https://www.1000bit.it/events/vcfi2004/09050045a.jpg

https://www.1000bit.it/events/vcfi2004/09050045.jpg

https://www.1000bit.it/events/vcfi2004/09040043.jpg

https://www.1000bit.it/events/vi2006/cimg0411.jpg

https://www.1000bit.it/events/vi2006/cimg0402.jpg

https://www.1000bit.it/events/tif2004/11270013.jpg – und mit richtiger Zukunft

Fazit: eine SUPER Seite zum Stöbern und Lesen und Rumsuchen und Daten fix finden und natürlich für Broschüren, Werbungen im Überblick und Magazine. 210 GB Stuff insgesamt – reicht für sicherlich einige Monate, wenn man versucht alles anzusehen.

PS: Sie haben da auch eine Android App, die den Zugriff auf die komplette Seite per Handy erlauben soll. Mal unter Other bei Retro1000.BiT schauen.

Wie man (vielleicht) der Bombe entkommt

Benutzer des klassischen MacOS kennen sie sicherlich, die vielgehasste Bombe, die erscheint, wenn ein Programm abgestürzt ist:


(Quelle: Wikipedia)

Der Dialog weckt den Anschein, dass ein Neustart die einzige Lösung zu diesem Problem ist, doch es gibt einen Trick, wie man vielleicht nicht alle Arbeit verliert. Unter System 6 und früher ist das nur hilfreich, wenn man den MultiFinder verwendet, um mehrere Programme gleichzeitig auszuführen, ab System 7 ist der MultiFinder Standard. Denn das Programm, das den Fehler erzeugt hat, wird mit diesem Trick beendet. Anschließend kann man in vielen Fällen wenigsten noch ungesicherte Dateien in anderen Programmen speichern.

Der Trick bedient sich des in den meisten Macs im ROM vorhandenen Debuggers MicroBug. Auf Systemen, auf denen die Systemerweiterung MacsBug installiert ist, wird statt dessen dieser verwendet.

Um beim Auftreten einer Bombe den Debugger zu starten, bedient man sich des sogenannten Programmierschalters („programmer’s key“ oder auch „interrupt button“). Bei den ursprünglichen Würfelmacs war dieser Schalter ein zusätzliches Plastikteil, das man hinten links in die Lüftungsschlitze des Macs eingeklickt hat, und das neben dem Programmierschalter einen Reset-Knopf zur Verfügung gestellt hat:


(Quelle: Vectronic’s Apple World)

Bei späteren Macs waren die beiden Knöpfe an unterschiedlichen Stellen fest installiert:


(Quelle: Wikipedia)

Beginnend mit dem PowerMac G5, der nur noch mit MacOS X booten konnte, wurde Programmierschalter abgeschafft.

Was muss man nun machen, wenn eine Bombe auftaucht?
Man drückt den Knopf mit dem Symbol
(Wenn die verwendete Tastatur einen Power-Button hat, dann kann man auch den zusammen mit der Apfel- oder Command-Taste drücken.)

Wer MacsBug installiert hat wird jetzt große Augen bekommen, alle anderen sehen anstatt der Bombe jetzt ein kleines Fenster mit nichts weiter als dem Zeichen > 

Dahinter tippen wir folgendes:

SM 0 A9F4
G 0

Die beiden 0 sind Nullen, und hinter jeder Zeile drücken wir die Return-Taste.

In vielen Fällen reicht das, um die Bombe verschwinden zu lassen und uns in den Finder zu werfen. Da die meisten Bomben ihre Ursache darin haben, dass ein Programm irgendwo in den Hauptspeicher des Macs geschrieben hat, wo es nicht hin sollte, empfiehlt sich ein baldiger Neustart des Mac, sobald wir alles gespeichert haben, was nicht gespeichert war. Die nächste Bombe folgt nämlich erfahrungsgemäß recht bald.

Die beiden Zeilen da oben machen übrigens folgendes:

Setze die Speicheradresse 0 auf den Wert A9F4 (= Exit to shell)
Gehe zur Speicheradresse 0

Findige Naturen haben herausgefunden, dass das Eintippen von

G FINDER

den gleichen Effekt hat, das liegt daran, dass der Debugger versucht, zur Speicheradresse FINDER zu springen, die es nicht gibt, und daraufhin einen Absturz und Exit to shell auslöst.

Infos zum Apple TV 1.Generation

Apple TV 1. Generation ONLY!

Das AppleTV der ersten Generation „ATV1“ ist eine Settop-Box von Apple zum Abspielen der eigenen iTunes Mediathek auf dem heimischen Fernseher. An Hardware ist ein ein Pentium mit 1GHz, 256MB Ram, HDMI, USB etc. Anschlüssen vorhanden. Als Betriebssystem kam ein abgespeckten Mac OS X 10.4 mit einer angepassten Front-Row-Variante zum Einsatz. Als HDD gab es 40GB oder später 160GB.

Leider sind heute viele Information, Links und Downloads im Internet-Nirwana verschwunden.

Siehe dazu auch:
https://www.vogons.org/viewtopic.php?t=58648

Falls das original OS neu aufgespielt werden muss, so helfen folgende Infos weiter:
https://www.tweaking4all.com/h…ppletv-os-offline-1stgen/

Es gab Erweiterungen des originalen OS und z.B. XBMC/Boxee und ssh. Dazu wurde der atvusb-creator gebaut:
http://web.archive.org/web/200….com:80/p/atvusb-creator/

Es gab erfolgreiche Versuche, ein original Mac OS X 10.4/5/6? Darauf laufen zu lassen.

Siehe dazu:

https://www.vogons.org/viewtopic.php?t=58648
https://www.chip.de/artikel/Ap…-gehackt-3_140082061.html
https://www.appletvhacks.net/2…os-x-running-on-apple-tv/

Den angepassten mach_kernal gibt es allerdings bei hackint0sh.org nicht mehr zu finden.

Gefunden habe ich den Link hier (französisch):

https://www.journaldulapin.com…os-x-tiger-sur-lapple-tv/

Und zwar unter Kommentaren:
Ca doit être ce fichier : http://down.dandu.be/kernel.zip

Es gab Linux Versionen wie z.B. Crystalbuntu / XBMC, die ich bis dato nicht finden konnte.

Über atvusb-creator gibt es Anleitungen für ältere Linux Versionen:
http://web.archive.org/web/201…ader/wiki/InstallingLinux

Und noch:
https://code.google.com/archiv…CAppleTVInstallation.wiki

Es gibt allerdings noch OSMC mit seinen Downloads:
https://osmc.tv

Apple TV 1

Release Checksum (MD5)
2017.08-1-HDD 6d040e257d60ad96f301d7974ee64d61
2017.08-1-USB c413d55c56637025fc9a41e35d1a26f9
2017.02-2-USB cacc11156914adf47c4b357b3c97bf41
2017.02-2-HDD 102212da145c187e2be2961ac8b75a7f

Die letzte Version (2017.08) konnte ich sowohl auf einem USB Stick installieren, als auch auf der internen HDD. Beide haben Netzwerkverbindung über Lan und WLAN – aber konnten das Internet nicht erreichen?! O war ein installieren von Paketen wie z.B.: lxde nicht möglich.

Um einen USB Bootstick zu erstellen siehe atvusb-creator (Web Archive):
http://web.archive.org/web/201…gle.com/p/atv-bootloader/

Und:
http://web.archive.org/web/200….com:80/p/atvusb-creator/

Dies als Zwischenstand – ich suche weiter. Insbesondere, falls jemand eine lauffähiges OSX dafür hat (z.B. Image seiner 40GB HDD) und/oder Crystalbuntu etc. pp, bitte Nachricht.

Peter Sieg

IBM T20 – POST Error 0175 Bad CRC1 sowie BOD Error – wieder belebt

  • Author/Ersteller: tokabln
  • Eingestellt von: tokabln

Vor einiger Zeit habe ich aus dem uC Forum gegen Versandkosten einen defekten IBM T20 Laptop ohne Akkupack und BIOS Batterie aber mit Netzteil und Floppy erhalten. Das Gerät zeigte den wohl für diese Generation typischen Fehler: POST Error 0175 Bad CRC1.

Mehr zu diesem Fehler kann man hier nachlesen.

https://thinkwiki.de/0175:_Bad_CRC1

Im Internet fand ich dann eine Seite unter dem Link:

https://www.allservice.ro/

Diese Leute (oder besser Victor) hatten in der Vergangenheit (und auch noch heute) einen Service angeboten, bei dem man das EEPROM des Thinkpad auslesen und zu diesen Leuten senden muß. Gegen eine Gebühr von ~30 EURO führt Victor eine Reparatur an dem EEPROM Inhalt durch und sendet das korregierte File zurück. Mit Hilfe von Software, welche ebenfalls von ALLService stammt, kann man das EEPROM im eingelöteten Zustand auslesen und später dann die fehlerbereinigte Version wie programmieren.

Danach sollte man unbedingt auf die letzte BIOS Version updaten, da der Datenverlust des EEPROMs hier wohl gefixt ist.

Nachdem ich das getan hatte, konnte ich das T20 reaktivieren und habe dann Windows 2K aufgespielt. Allerdings hatte das T20 noch einen weiteren Fehler der sich „Blink of Death (BOD)“ nennt. Auch hierfür ist der Spannungswandler ADP3421 verantwortlich.

https://thinkwiki.de/BoD

https://thinkpad-forum.de/thre…-Blink-of-Death-Reparatur

Gestern habe ich dann endlich diesen Chip ausgetauscht und zusätzlich den im vorherigen Link angegebenen Widerstands FIX mit eingebaut.

Hier ein paar Bilder dazu.